FAQs

Hier findest Du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Studiengängen:

1. Wie viele Studierende hat ein Jahrgang?

Im MA Medienkultur studierst Du mit nicht mehr als 26 Leuten pro Jahrgang. Oft arbeitest Du gemeinsam mit anderen in einem Team an verschiedenen Projekten. Das hat nicht nur den Vorteil, dass Du Deine Kommilitonen schnell kennen lernst –  Du kannst außerdem Deine Ideen besser einbringen und erreichst gut betreut Deine Ziele.

2. Ist die Betreuung gut?

Allein schon wegen der überschaubaren Jahrgangsgröße ist der Kontakt mit Deinen Dozenten und Professoren eng. Sie sind jederzeit über alle möglichen Kommunikationsmedien ansprechbar – und auch face-to-face in Sprechstunden oder auf dem Flur. Außerdem wirst Du von einem persönlichen Mentor betreut, der Dir bei der Gestaltung Deines Studiums helfend zur Seite steht.

3. Wie sieht es mit dem praktischen Anteil aus?

Der MA Medienkultur ist ein forschungsorientierter Master, jedoch mit unterschiedlichen Praxisanteilen. Du belegst mindestens zwei Praxisseminare, die von Vertretern der Medienbranche zu verschiedenen Themen und Medien angeboten werden. Hier erstellst Du beispielsweise mit taz-Redakteur Klaus Wolschner eine Zeitung oder entwickelst bei Oliver Kempfer, Marketingleiter eines großen deutschen Fernsehsenders, ein Fernsehformat.

Während des Studiums erhältst Du außerdem Einblicke in die Arbeitswelt einiger Medienunternehmen. Einerseits lernst Du im Rahmen von Exkursionen z.B. Der Spiegel, AOL oder Radio Bremen von innen kennen. Andererseits halten Vertreter von möglichen Berufsfeldern Vorträge über ihre Aufgabenbereiche; so z.B. Referenten von der deutschen Presseforschung oder der Bremischen Landesmedienanstalt.

Außerdem kann ein achtwöchiges Praktikum realisiert werden.

4. Was lernt man konkret?

Im ersten Semester werden Dir die Grundlagen der Kommunikations- und Medien- bzw. Kulturwissenschaft vermittelt. Damit werden die Studierenden, die in ihren vorherigen Studiengängen verschiedene Schwerpunkte hatten, auf einen Stand gebracht.

Ab dem zweiten Semester lernst Du die Methoden der empirischen Medienkulturforschung kennen, wie z.B. quantitative und qualitative Inhaltsanalysen, und wendest diese an aktuellen Medienbeispielen an.

Während des Studiums liest Du selbstverständlich viel englische Literatur und wirst mindestens zwei englischsprachige Seminare besuchen.

5. Was kann man außerdem noch mitnehmen?

Indem Du selbstständig oder im Team auch komplexere Projekte durchführst, erfährst Du viel über Projekt- und Zeitmanagement. Dadurch lernst Du, Dich selbst zu organisieren und gut im Team zusammenzuarbeiten.

Daneben hilft Dir der enge und gemeinschaftliche Austausch mit anderen Studis über Studieninhalte auch, Wissen an andere zu vermitteln. Von großem Nutzen ist Dir dabei vor allem die Vernüpfung mit dem E-Learning-Angebot StudIP der Uni Bremen. Über Wiki-Seiten und Foren kannst du Dich hier mit Kommilitonen und Dozenten austauschen, aber auch Unterlagen für die Lehrveranstaltungen einstellen bzw. herunterladen.

6. Und was kann man später damit machen?

Ein klar definiertes Berufsbild für Absolventen des MA Medienkultur gibt es – wie in den meisten geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen – nicht. Vieles hängt von Deinen Interessen ab. Mittlerweile sind Absolventen des MA Medienkultur z.B. in redaktionellen und konzeptionellen Bereichen der Medienbranche tätig. Die erworbenen Methodenkenntnisse und Erfahrungen in Forschungsprojekten qualifizieren Dich außerdem für eine wissenschaftliche Laufbahn, weswegen Absolventen auch als wissenschaftliche Mitarbeiter eine Stelle gefunden haben. Am besten tummelst Du Dich schon während Deines Studiums in den Bereichen, die Dich interessieren.

7. Wie sieht das wissenschaftliche Umfeld des MA aus?

Der Masterstudiengang Medienkultur gehört zum Fachbereich Kulturwissenschaften. Hier studierst Du im Umfeld von verschiedenen Forschungseinrichtungen. Deutsche und internationale Wissenschaftler nehmen an den in Bremen stattfindenden Fachtagungen zu aktuellen Themen der Medienkulturforschung teil. Im zweiwöchig stattfindenden "Forschungskolloquium Medienkultur" diskutieren Studierende und Lehrkräfte mit internationalen Forschern und Forscherinnen über deren Projekte. Außerdem hast Du als Student die Möglichkeit, Dich im Rahmen von Forschungsseminaren oder Hiwi-Jobs am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) an hiesiger Forschung zu beteiligen.

8. Kann ich ein Auslandssemester absolvieren?

Ein Auslandssemester ist nicht im Studienplan vorgesehen. Du hast jedoch trotzdem die Möglichkeit im Ausland zu studieren. Der MA Medienkultur hat verschiedene Erasmus- und Sokratesverträge mit Universitäten in England, Norwegen, Estland und Österreich. Die Regelstudienzeit von vier Semestern wird allerdings durch ein Auslandssemester schnell auch mal um ein Semester überschritten. Die Erfahrung ist es aber trotzdem Wert.

9. Muss ich für den MA Medienkultur Studiengebühren bezahlen?

Nein, Du zahlst zur Zeit nur den Semesterbeitrag von ca. 200€. Mit dem darin enthaltenen Semesterticket kannst Du alle öffentlichen Verkehrsmittel in Bremen benutzen und u.a. kostenlos nach Hamburg und Hannover fahren. Wenn Du Deinen Erstwohnsitz bis zum Studienbeginn nicht in Bremen hattest, bekommst Du 150€ Begrüßungsgeld.

10. Kann ich die Studis des MA Medienkultur irgendwie kontaktieren?

Im StudiVZ gibt es eine eigene Gruppe "Master Medienkultur (Uni Bremen)", in der viele Medienkultur-Studenten Mitglied sind. Darüber hinaus gibt es Fansites auf Facebook für den MA Medienkultur und den BA Kommunikations- und Medienwissenschaft.